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BDEW: Nitrat- und Arzneimittelrückstände in deutschem Trinkwasser

BDEW: Nitrat- und Arzneimittelrückstände in deutschem TrinkwasserÜberdüngte Böden lassen in vielen Teilen Deutschlands die Nitratwerte im Grundwasser ansteigen. Bereits über ein Viertel der etwa 1.000 abgegrenzten Grundwasserkörper weisen hierzulande nicht den von der EU geforderten „guten Zustand“ auf. Zudem entsorgen 47% der Bundesbürger Altmedikamente über das Waschbecken oder die Toilette.

Insbesondere Antibiotika, hormonell wirkende Substanzen oder Schmerzmittel könnten dem Abwasser Probleme bereiten, zumal heutige Kläranlagen nicht auf diese Substanzen ausgerichtet sind. Niemand weiß, ob und vor allen Dingen wann diese Rückstände ein Problem darstellen. Derzeit geht das Umweltbundesamt davon aus, dass keine Gesundheitsgefahr durch unser Trinkwasser besteht. Wir glauben, steter Tropfen höhlt den Stein und wollen darauf aufmerksam machen, dass die Summe unsere Umweltbelastungen die Fähigkeit einer gesunden Grundregulation schon heute bei unseren Patienten sinken lässt.

Tipp: Klären Sie Ihre Patienten auf! Hilfreich ist auch die Regulation des sog. „Pischinger Raums“.

Quelle:
http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-aus-der-Welt/News- Aktuelle-Nachrichten-aus-der-Welt-Panorama/Zuviel-Nitrat-und-Arzneispuren-im-Wasser

Pressenachricht des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zum Thema Wasserqualität in Deutschland:
https://www.bdew.de/internet.nsf/id/20150714-pi-wasserwirtschaft-kritisiert- massive-verzoegerung-bei-nitrat-reduzierung-de?open&ccm=900010020010

Pressemeldung des Bundesminesteriums für Bildung und Forschung über Medikamentenrückstände im Trinkwasser:
http://www.bmbf.de/press/3736.php

 

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