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Forschung: Riechstörungen können frühe Anzeichen von Demenz sein

Forschung: Riechstörungen können frühe Anzeichen von Demenz seinDie Demenz kommt schleichend, unscheinbar und bleibt Jahre häufig unentdeckt. Besonders, wenn Betroffene in ihrem Alltag gut funktionieren und sich selbst zu helfen wissen. Der Früherkennung kommt eine besondere Bedeutung zu, da das Voranschreiten einer Demenz dadurch deutlich verlangsamt werden kann.

In der Naturheilkunde wird bei Demenz zum Beispiel eine Belastung mit Schwermetallen vermutet. Die rechtzeitige Ausleitung könnte also Schlimmeres verhindern. Wenn alte Menschen schlecht riechen, könnte das ein möglicher Hinweis auf beginnende Veränderungsprozesse im Gehirn sein. Forscher von der Mayo-Klinik in Rochester haben jetzt gezeigt: Wer schlecht im Riechtest war, hatte ein fünffach erhöhtes Risiko für Alzheimer. Für den Riechtest in der Praxis eignet sich übrigens ein günstiges Frühstücksprodukt: Erdnussbutter. Frühere Pilotstudien an der Universität Florida und des McKnight Brain Institute Center for Smell and Taste zeigten, bei Alzheimer-Patienten war die Riechleistung mit dem linken Nasenflügel deutlich schlechter, als die mit dem rechten. Sie mussten die Erdnussbutter mit geschlossenen Augen erschnuppern. Auch bei Morbus Parkinson zeigen sich im Frühstadium häufig Riechstörungen.

Quellen: http://goo.gl/baicfF; http://goo.gl/pPaSQj

 

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