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Umweltmedizin: Gewitter löst Asthma-Anfälle aus

Umweltmedizin: Gewitter löst Asthma-Anfälle ausDramatische gesundheitliche Auswirkungen gab es nach einem schweren Gewitter am 21. November 2016 im australischen Melbourne: 8.500 Menschen bekamen dadurch Atemnot, 6 Menschen erlagen ihren Asthma-Anfällen, 5 Menschen sind noch in Lebensgefahr und 12 Betroffene stehen noch unter Beobachtung (Quelle: Spiegel online vom 27.11.2016 s.u.).

Ursache des „Gewitter-Asthmas“ ist ein erhöhtes Pollenaufkommen, das durch den heftigen Sturm aufgewirbelt wird. Durch den erhöhten Feuchtigkeitsgehalt der Luft saugen sich die Pollen mit der Flüssigkeit voll bis sie schließlich zerbersten. Folge: Winzig kleine Pollenpartikel überwinden die Schleimhautbarriere auch zuvor gesunder Personen und lösen heftige Asthmaattacken mit schwerer Atemnot aus. Vollständig ist das Phänomen des Thunderstorm-Asthmas jedoch nicht geklärt.

Das Wetterphänomen trat auch bereits in den USA, Kanada, Großbritannien und Italien auf. Den letzten großen Sturm dieser Art gab es in Melbourne im Jahr 2010.


Quellen:
https://goo.gl/bmOXh9; https://goo.gl/kDKiV8; https://goo.gl/GEffYZ

 

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