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Mitmachen: Fallskizzen besonderer Art gesucht

fallskizzen

Stutzig gemacht hat uns der Aufruf eines großen österreichischen TV-Senders, der für eine im November geplante..

Sendung Patienten (auch in Deutschland) sucht, die Schaden durch eine homöopathische Behandlung erlitten haben:

„Sei es, dass eine wirklich wirksame Therapie zu spät begonnen oder dass gar ganz davon abgeraten wurde. Das kann eine kleinere Bagatelle oder auch etwas Größeres gewesen sein und sollte nicht mehr als 3 Jahre her sein. Der Beitrag kann auf Wunsch komplett anonymisiert, sogar mit einem Schauspieler nachgestellt werden. Also: bitte traut euch!“

Dies ist nur ein Beispiel von vielen, wie zunehmend von bestimmten Lobbykreisen jede Behandlungsform verurteilt und verunglimpft wird, die nicht „schulmedizinisch“ ist bzw. im Bereich der Psychotherapie nicht den „Richtlinienverfahren“ entspricht.

Deshalb bitten wir Sie, uns in unserer Aufklärungsarbeit mit Fallskizzen aus Ihrer praktischen Tätigkeit zu unterstützen. Das Fachpublikum genauso wie allgemein Interessierte sollten die Möglichkeit haben, genauer zu erfahren, wie wir in unseren  Praxen mit der Homöopathie arbeiten und was wir in unserer Arbeit mit den Patienten tun und erreichen.

Denn oft genug erleben wir doch genau den umkehrten Weg von Patienten: Sie waren schon bei zig Ärzten, Kliniken, Sanatorien usw. und die Schulmedizin hat sie nicht ernst genommen oder konnte ihnen nicht helfen. Schließlich fanden sie den Weg zu uns und den „alternativen“, naturheilkundlichen, psychosomatischen, ganzheitlichen Methoden und konnten gesund werden!

Für die Veröffentlichung im „Paracelsus-Magazin“ oder in der „Freien Psychotherapie“ (sofern Sie in Ihrer Praxis auch einen Schwerpunkt Psychotherapie haben) suchen wir also Fallberichte, die einer kritischen Prüfung auch standhalten können. Dazu ist es erforderlich,

  • die Beschwerden der Patienten differenziert zu beschreiben und ihr Anliegen an unsere Behandlung zu formulieren
  • die schulmedizinischen Diagnosen aufzuführen, mit denen die Patienten zu uns gekommen sind
  • ggf. unsere eigenen diagnostischen Kategorien/ Einschätzungen dagegen zu setzen
  • die bisherigen Behandlungswege und –versuche aufzulisten, die ihnen keine (zumindest keine dauerhafte) Linderung brachten
  • die von Ihnen eingesetzten therapeutischen Ansätze/ Methoden möglichst exakt zu beschreiben – auch in ihrer Reihenfolge oder Kombination
  • das Setting und die Interventionen zu konkretisieren, die den Fortschritt / Durchbruch für die Patienten brachten
  • das Feedback der Patienten (ggf. auch Angehörigen) nach kürzerem und längerem Abstand zur Behandlung zu dokumentieren bzw. – falls gegeben – die Ergebnisse eigener Nachkontrollen oder schulmedizinischer Kontrolluntersuchungen.

Am besten für die Öffentlichkeitsarbeit ist es, wenn Sie auch das schriftliche Einverständnis der Patienten einholen, dass sie einer Veröffentlichung zustimmen – entweder mit Namensnennung oder anonymisiert – und ggf. auch bereit sind, sich Nachfragen von anderen Journalisten zu ihrem Heilungsweg zu stellen.

Aus vielen Fachgesprächen und Supervisionssitzungen wissen wir, dass etliche unserer Mitglieder genug Erfahrung und Selbstbewusstsein haben, um sich mit ihrer Beratungsarbeit in der Öffentlichkeit zu präsentieren und ggf. einer kritischen Diskussion stellen zu können. Solche Fallskizzen wirken nicht nur positiv zurück auf die Autoren und ihre jeweilige Praxis, sondern dienen uns allen im Sinne der Intervision und des Lernens voneinander. Und Ihre Veröffentlichung in unseren Zeitschriften und im Internet ermutigt sicher auch den einen oder anderen Betroffenen, eine homöopathische und/ oder naturheilkundliche Behandlung in Anspruch zu nehmen!


Bitte schicken Sie Ihre Entwürfe direkt an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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