Aktuelle Meldungen

Richtigstellung: Heilpraktiker üben auch in Niedersachsen heilberufliche Versorgungsleistungen aus

08.05.2020: Nach der Verordnung vom 17.04.2020, die bis einschließlich 10. Mai gilt, ist seit dem 6. Mai 2020 die Inanspruchnahme heilberuflicher Leistungen uneingeschränkt möglich.

Damit ist endlich klargestellt: Heilpraktiker gehören nicht in die Berufsgruppe der „körpernahen Dienstleister“ (Frisöre, Tätowierer etc.), sie zählen nicht zu den „Gesundheitsfachberufen“, sondern Heilpraktiker üben heilberufliche Versorgungsleistungen mit heilpraktikertypischen Verfahren aus.

 

Die Corona-Ampelschaltung in Niedersachsen steht somit auf Grün.

 Das Gesundheitsamt Hannover gibt auf seiner Internetseite die aktuellen Bedingungen bekannt:

 https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Gesundheit/Gesundheitsschutz/Erlaubnisse-nach-dem-Heilpraktikergesetz

 

 

Bitte beachten Sie besonders den § 3 Ziffer 3 und 4 in Verbindung mit dem § 2.

Das bedeutet:

  • § 3 Unter den Voraussetzungen des § 2 zulässig sind insbesondere die nachfolgend genannten Verhaltensweisen.
  • die Inanspruchnahme ambulanter oder stationärer medizinischer, zahnmedizinischer, psychotherapeutischer und heilberuflicher Versorgungsleistungen wie Arztbesuche oder medizinischer Behandlungen;
  • der Besuch bei Angehörigen medizinischer Fachberufe, insbesondere der Physiotherapie, Ergotherapie oder der Osteopathie;
  • Die Kontaktbeschränkungen nach § 2 gelten weiter, soweit möglich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

Der unermüdliche Einsatz der Gesamtkonferenz Deutscher Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften, insbesondere der AG Corona, hat Erfolg gezeigt!

 

Fazit: Die Corona-Ampelschaltung in Niedersachsen steht auf Grün.

 

Hintergrund-Info zur Erinnerung: Die mittlerweile gelöschte Information lautete: „Das Niedersächsische Sozialministerium gibt bekannt, dass Dienstleistungen aufgrund einer Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz nach Nr. 6 der Allgemeinverfügung (AV) der Niedersächsischen Landesregierung vom 23.03.2020 (veröffentlicht im Nds. Ministerialblatt Nr. 11/2020, S. 401 (AV)) zulässig sind, bei denen ein Abstand von mindestens 1,5 m eingehalten wird. Diese Dienstleistungen müssen ganz ausnahmsweise in Notfällen dringend erforderlich sein. Nach Nr. 6 der AV sind alle nicht dringend notwendigen Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 m von Mensch zu Mensch nicht eingehalten werden kann, untersagt.“

Stand 11.05.20

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen einen nutzerfreundlichen Service zu bieten sowie Nutzerverhalten in pseudonymer Form zu analysieren. Indem Sie fortfahren, unsere Seite zu nutzen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies und stimmen den Analysemaßnahmen zu. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Widerruf finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK