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Abschied vom Vorstand: Wir sagen Danke für die geleistete Arbeit!

Nach 10 Jahren Tätigkeit im Vorstand und fast 17 Jahren Leitung unseres Vorstandsbüros verabschieden wir unseren Kollegen und Freund Heilpraktiker Dr. rer. nat. Frank Herfurth aus dem VUH-Vorstandsbüro. In dieser Zeit hat er den Verband immer und an jeder Stelle sachkundig und integer vertreten und sich entsprechenden Respekt erworben, wo immer er aufgetreten ist.

Red.: Lieber Herr Dr. Herfurth, Sie können stolz auf eine erfolgreiche und ereignisreiche Zeit beim VUH zurückblicken. Wie war das für Sie, als Sie damals in den Vorstand gewählt wurden?


FH: Es war eine Zeit des Umbruchs nach dem Wechsel des Verbandsnamens und dem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds. Da ich schon seit 2003 das Vorstandsbüro leite, fiel die Wahl für die Position des 2. Vorstands auf mich.


Red.: Wie viele Mitglieder hatte damals der Verband und vor welche Herausforderungen haben die Mitglieder Sie gestellt? Wieviele Mitglieder hat der Verband heute?


FH: Als ich das Vorstandsbüro übernahm, waren es etwa 300 Mitglieder, die Zahl wuchs aber stark und schnell an. Als ich in den Vorstand gewählt wurde, waren es bereits ca. 2160 und jetzt haben wir mehr als das Doppelte, nämlich über 5700 Mitglieder.


Red.: Wie sah Ihr Arbeitsalltag im Vorstandsbüro aus? Welche Aufgaben gab es täglich zu erledigen?


FH: Es wäre falsch, von einer Routinearbeit zu sprechen, obwohl doch vieles zur Routine hätte werden können: Erfassung neuer Mitglieder, Beantwortung von Fragen zum Verband am Telefon oder per E-Mail, Gespräche am Telefon über allgemein interessierende oder auch speziellere Fragen von Verbandsmitgliedern und Außenstehenden, rechtliche und abrechnungstechnische Belange usw.


Red.: Wieviele E-Mails und Anrufe haben Sie tagtäglich bewältigt? Was waren die häufigsten Anliegen?


FH: Die Zahl der Anrufe oder E-Mails pro Tag kann ich pauschal gar nicht nennen, das richtet sich auch immer nach den jeweils anstehenden tagesaktuellen Themen. Derzeit ist die Anrufhäufigkeit so groß, dass schon mal der AB angeht, wenn ich gerade telefoniere.


Red.: Was waren die schönsten Momente in Ihrer Vorstandszeit?

Red.: Die aufregendsten Momente?


FH: Die schönsten Momente waren oft auch gleichzeitig die aufregendsten Momente wie beispielsweise Auszeichnung von Jubiläumsmitgliedern.
Weniger schön, aber trotzdem aufregend, waren die Umtauschaktionen für Mitgliedsausweis und Stempel nach dem Namenswechsel, aber bei etwa 2000 Mitgliedern hielt mich das „nur“ 3-4 Wochen in Atem.


Red.: Gab es auch Probleme zu bewältigen?


FH: Das war dann auch schon eines der Probleme, wobei viele Dinge gelöst wurden, bevor sie zu einem Problem wurden.


Red.: Wie nah war der Kontakt zu den Mitgliedern?


FH: Gerade in der ersten Zeit war der Kontakt zu den Mitgliedern recht rege und man kannte viele Mitglieder auch mit Namen. Das hat in der letzten Zeit doch deutlich nachgelassen, was auch in der Einstellung der Menschen der heutigen Zeit begründet sein mag. Viele denken, sie sind Mitglied in einem Verband und wollen alles durch den Verband erledigt haben, was mit etwas Anstrengung und Eigeninitiative durch die Mitglieder selbst bewältigt werden könnte.


Red.: Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?


FH: Nach dem Abschied aus dem Vorstand und dem Vorstandsbüro werde ich sicherlich noch - so lange es geht - meine Aufgaben als Dozent der Paracelsus Schulen wahrnehmen und natürlich auch weiterhin Beiträge für das Paracelsus-Magazin verfassen.


Red.: Möchten Sie Ihren Mitgliedern noch etwas sagen?


FH: In diesen schwierigen Zeiten sollten sich die Mitglieder überlegen, dass gerade die Organisation und Mitgliedschaft in einem Verband (noch dazu bei einem der niedrigsten Beiträge für eine Berufsvereinigung) eine der besten Möglichkeiten berufspolitischer Arbeit darstellt, die auch zum Erhalt unseres Berufes beitragen kann.



Lieber Frank, vielen Dank für all das Gute, was Du diesem Berufsstand und somit uns getan hast! Wir sind etwas traurig, dass du jetzt in Rente gehst, wünschen dir aber trotzdem alles erdenklich Gute, Gesundheit, Glück und Erfüllung. Lass es Dir gut gehen, genieße Deine Freizeit und mach das, was Dir Freude am Leben bereitet.

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