Keuchhusten

Rentnerin, 75 Jahre alt, guter AZ/EZ, leichtes Übergewicht klagt über quälenden Husten mit Würg/Brechreiz seit über einem Jahr. Sie war bei sämtlichen Fachärzten, auch zum Röntgen etc. - es wurde nichts Organisches festgestellt. Die Patientin macht einen rüstigen Eindruck, ist geistig fit und hat einen guten Appetit. Sie nimmt seit ca. 5 Jahren Betablocker gegen zu hohen Blutdruck, ansonsten keine Medikamente.

Bei der genauen homöopathischen Anamnese stelle ich fest, dass sie den Husten bekommen hat, kurz nachdem ihre Schwägerin auf mysteriöse Weise bei einem Unfall ums Leben gekommen war. Desweiteren hege ich den Verdacht auf Keuchhusten. Ich bitte ihren Hausarzt, eine dahingehende Untersuchung vorzunehmen, was dieser auch sofort veranlasst.

Derweilen repertorisiere ich homöopathisch und komme auf das Mittel Ipecacuana. Ich verordne der Patientin das Mittel in der LM 18 Potenz und eine Spitzwegerich/Thymiantee Mischung. Desweiteren kommt beim Bluttest Spenglersan T zum Tragen, was die Patienten nach Anweisung in die Ellenbeuge einreibt.

Nach ein paar Tagen informiert mich die P., dass der Keuchhusten-Titer positiv ist. Weitere 3 Wochen vergehen, die P. erscheint nochmals in der Praxis. Der keuchartige Husten ist weg, sie hat nur noch einen leichten trockenen Reizhusten.

Nach insgesamt 5 Wochen fühlt sich die P. merklich besser, der leichte trockene Reizhusten jedoch ist geblieben. Ich lade die P. zur Familienaufstellung ein, stelle das Problem mit der Schwägerin. Zunächst wühlt die P. alles auf - sie bekommt einen Hustenanfall mit Würgereiz. Im Anschluss an die Aufstellung jedoch sagt sie, ihr sei ein Druck von der Brust genommen worden und "jetzt kann ich endlich wieder normal weiterleben!"

Nach weiteren zwei Monaten rufe ich die P. an, um ihr ein frohes Fest zu wünschen. Sie hatte seit der Aufstellung keinen Husten mehr.

 

Colleen Mc Gloin
Heilpraktikerin
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