Morbus Crohn

Patient: 45 Jahre, weiblich.
Beruf: Rentnerin.
Agz: schlecht, deutliches Untergewicht.

Beschwerdebild:
Die Patientin hat seit ca. 8 Jahren chronische Darmentzündungen (M. Crohn). Besonders stark sind die Probleme in den Wintermonaten, Kälte und Feuchtigkeit verschlimmerten die Beschwerden. Die Patientin kann in keiner Weise den Stuhlabgang kontrollieren und lebt seit Jahren mit Windeleinlagen (Pampers). Hinzu kam in den letzten Jahren ein permanenter Gewichtsverlust, der zum Zeitpunkt des Aufsuchens der Praxis einen Stand von 46kg erreicht hatte bei einer Körpergröße von ca. 164cm.
Außerdem bereits vor dem genannten Zeitpunkt gab es diverse Unverträglichkeiten oder Allergien auf Lebensmittel.

Diagnose:
Morbus Crohn im gesamten Darmbereich.

Vorbehandlung:
Die Therapie des M. Crohn erfolgte schulmedizinisch klassisch durch Einstellung mit diversen gleichzeitig zu nehmenden Medikamenten, darunter Cortison-Präparate. Darunter befanden sich Medikamenten, bei denen als Nebenwirkung Durchfälle nicht nur bekannt, sondern auch recht häufig sind!!

Die Behandlung:
Die Behandlung erfolgte durch Bioresonanztherapie in Kombination mit Ohrakupunktur (teilweise mit Nadeln, teils mit Laser).
Die Bioresonanztherapie wurde zunächst zur Verbesserung des Allgemeinzustandes eingesetzt, außerdem wurden Programme zur Verbesserung des Darmzustandes mit patienteneigenem Material als Information durchgeführt sowie eine allgemeine Regeneration der Schleimhäute.

Eingesetzte Punkte in der Ohrmuschel waren Shen Men, Dünndarm und Dickdarm sowie am Übergang von der vegetativen Rinne zum Lobulus Punkte gegen die inzwischen aufgetretenen depressiven Zustände. Die Behandlung erfolgt wöchentlich. Nach den ersten 5 Behandlungen war bereits das subjektive Befinden der Patientin deutlich besser, insbesondere die psychische Situation hatte sich deutlich verbessert. Nach 7 Wochen berichtete die Patientin, dass erstmals eine Nacht (nach nunmehr 8 Jahren) durchgeschlafen wurde ohne Aufsuchen der Toilette.

Nach weiteren 6 Wochen wurde das Programm zur generellen Schleimhautregeneration abgesetzt und es wurde begonnen, einzelne Lebensmittelallergien zu behandeln. Inzwischen muss die Patientin nur noch in seltenen Fällen nachts auf die Toilette, auch tagsüber sind die Stuhlgänge inzwischen in einem als normal geltenden Rhythmus. Lediglich das Halten des Stuhles, wenn er denn kommt, sowie die Konsistenz sind weiter noch nicht zufrieden stellend. In der Ohrakupunktur wird daher z.Zt. auch der Punkt für den Anus zur Stabilisierung der Funktion des Schließmuskels behandelt.

Die Patientin fühlt sich deutlich wohl trotz immer noch auftretender Schwankungen im Zustand, wobei aber niemals Stadien erreicht werden wie vor Beginn der Behandlung. Depressive Zustände sind in den letzten Wochen nicht mehr aufgetreten. Etliche Lebensmittel, die vorher nicht vertragen wurden, konnten nach Testung mit dem Tensor inzwischen in die Ernährung integriert werden und werden auch gut vertragen. Die Behandlung dauert nunmehr etwa 8 Monate und wird immer noch im wöchentlichen Rhythmus fortgeführt, allerdings mit inzwischen doch öfter auftretenden Behandlungspausen von 2-3 Wochen. Der Erreichte Zustand ist stabil, die nun noch notwendigen Behandlungen können zukünftig wahrscheinlich in größeren Intervallen stattfinden.

Beobachtungszeitraum: 8 Monate.

Zusammenfassung:
Bei Morbus Crohn ist die Bioresonanztherapie in Verbindung mit der Akupunktur (auch Laserakupunktur) in vielen Fällen sehr gut einsetzbar als Begleitung schulmedizinischer Maßnahmen, im genannten Fall konnten die schulmedizinischen Verfahren nahezu völlig ersetzt werden, auch was die Medikation betrifft.

Dr. Frank Herfurth
Vorgebirgstr. 178
50969 Köln

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