Akute Cholezystitis mit chronischer Cholestase

Patient:
46 Jahre, männlich
Beruf:
Öffentlicher Dienst, Verwaltung

Beschwerdebild:
Der Patient berichtet über chronische Oberbauchschmerzen (> 2 Jahren) sowie seit einigen Monaten Schmerzen in der rechten Seite mit Erstreckung zur rechten Leiste. Die Oberbauchschmerzen haben sich in den letzten Tagen nach rechts verlagert und an Intensität zugenommen. Zudem sei Übelkeit aufgetreten.

Anamnese:
Die Oberbauchschmerzen lassen sich im Bereich kaudal des Xiphoids lokalisieren. Auf Nachfrage ist eine Schmerzverschlimmerung nach dem Essen sowie eine behandelte Glutenunverträglichkeit in Erfahrung zu bringen. In der Familienanamnese zeigen sich gehäuft maligne Krankheitsprozesse: Der Vater starb an Darmkrebs (Colon), die Mutter musste sich wegen eines Mammakarzinoms einer Total – OP mit anschließender Chemotherapie unterziehen. Weitere Beschwerden sind nicht in Erfahrung zu bringen.

Vorbehandlungen:
Keine; im sonographischen Befund leicht erweiterte intrahepatische Gallengänge.

Verdachtsdiagnose:
Aufgrund der Schmerzlokalisation, Verschlechterung der Symptomatik nach Nahrungsaufnahme und des positiven Sonographiebefunds ist von einer Cholestase auszugehen. Die Verschlechterung der vorangegangenen Tage lässt auf eine Dynamisierung der Situation, u.U. in Zusammenhang mit Gallensteinen oder einer Cholezystitis denken.

Untersuchung:
In der Untersuchung mittels NLS – Analyse zeigt sich eine starke parasitäre Belastung des hepatischen Systems und Duodenums mit Ascaris lumbricoides. Die Analyse bestätigt sowohl eine chronische Abflussstörung im Gallengangssystem als auch ein akutes Geschehen im Sinne einer Cholezystitis. Im bakteriellen Spektrum fallen v.a. Colibakterien auf.
Aufgrund des akuten Geschehens und um einer komplizierenden Cholelithiasis vorzubeugen wurde sofort eine phytotherapeutische Behandlung des hepatischen Systems unternommen (Mit einer Mischung aus Olivenöl, Bittersalz, Pampelmusen und Ornithin). Dies besserte die Schmerzsymptomatik deutlich.
Bei der Nachuntersuchung (3 Tage nach Einsatz der "Leberkur") zeigte sich ein deutlich verbessertes Belastungsbild der betroffenen Organsysteme, allerdings erwies sich die Papilla vateri als hartnäckig belastet. Im Test mittels NLS – Analyse war dies nicht durch die bereits erkannten Faktoren (bakteriell und parasitär) erklärbar.
Mittels eines psychokinesiologischen Tests konnte ein, die Papilla vateri latent belastendes, Thema identifiziert werden: Ein seit längerem schwelender Konflikt mit einem Vereinskameraden. An dieser Stelle kam ein homöopathisches Komplexmittel aus der Rubimed - Serie zum Einsatz (Emvita 23 in Kombination mit Chavita 6).
Die Verschreibung ging über 4 Wochen mit einer täglichen Dosis von 2x6 Tropfen. In der Nachuntersuchung zeigten sich erstaunliche Resultate: Weder hatte sich die oberflächliche Belastung durch Parasiten und Bakterien wieder aufgebaut, noch wiesen die Strukturen des hepatischen Systems und insbesondere die Papilla vateri irgendwelche Belastungen auf. Der Patient berichtete zudem dass mit dem Vereinskameraden ein klärendes Gespräch stattgefunden habe. Die Oberbauchschmerzen waren nicht mehr aufgetreten.

Zusammenfassung:
Der weitere Verlauf wurde über 6 Monate kontinuierlich mit Nachuntersuchungen überwacht, bisher ist keine Rezidivneigung erkennbar, der Patient ist nach wie vor beschwerdefrei.

Geradezu klassisch zeigt sich an diesem Fall eine typische Kombination aus seelisch – emotionalen und körperlichen Faktoren. Auf Basis der ersteren entwickelt sich über einen gewissen Zeitraum eine Kombination aus letzteren. Die letztlich sichtbare klinische Symptomatik ist meist nur die Spitze des Eisbergs. Wäre ein größeres zeitliches Fenster verfügbar gewesen (Gefahr der Cholelithiasis) hätte sich höchstwahrscheinlich auch „nur“ mit dem Einsatz der Homöopathika ein zufreidenstellendes Ergebnis erzielen lassen.

HP Florian Schilling

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