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. Rechtsfrage des Monats: WDR-Beitrag „Keine Eigenbluttherapie mehr durch Heilpraktiker?“

EigenbluttherapieIn Top 2 haben wir uns bereits mit dem Urteil des VG Münster zum Thema Eigenblut beschäftigt.

Das Thema ist natürlich auch von den Medien aufgegriffen worden, unter anderem auch vom WDR (s. Link). Eine berechtigte Frage ist: Wo sind an dieser Stelle die Verbände? Eine weitere indirekte Frage: Was Sie dagegen tun? Gefordert ist ein „Aufschrei“. 

Frage:
Heilpraktiker steht vor dem aus.... Wo sind die Verbände und der Aufschrei?
https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/eigenblut-heilpraktiker-verwaltungsgericht-ozon-100.html


Antwort:
Im Rechtsforum können einzelne Fragen schriftlich eingestellt werden, die fachanwaltlich bearbeitet werden. Die Bewertung von Beiträgen, wie hier vom WDR, ist im Rechtsforum nicht möglich. Ihr Dr. F. Stebner, RA. Unser Fachanwalt Herr Dr. Stebner kann auf diese Frage nicht antworten, aber wir können es diesmal an dieser Stelle tun.

Unsere Antwort:
Die Verbände sind schon lange da. Das erste Mal haben wir im März 2017 „aufgeschrien“, aber politisch korrekt und eher leise, da man uns im März mit der Neuauslegung des Transfusionsgesetzt vor vollendete Tatsachen gestellt hat. Wir haben uns sofort um Rechtsgutachten bemüht und nach Lösungen gesucht. Einige unserer Bemühungen sind allerdings wie Seifenblasen zerplatzt. Wir wirken oft im Hintergrund. Wir handeln nicht vorschnell, sondern bemühen uns stets um ein rechtssicheres Fundament. Das kann oft einige Zeit in Anspruch, bringt uns strategisch aber meist weiter ans Ziel. Wir schüren keine Panik. Wir blähen uns nicht als Verband auf. Und wir suchen auch nicht nach irgendwelchen Buhmännern. Stattdessen arbeiten wir tagtäglich (und manchmal auch bis in die Nacht und am Wochenende oder bis in den Urlaub hinein) nach besten Gewissen und Wissen für diesen Verband, um den Beruf des Heilpraktikers zu stärken, zu fördern und zu unterstützen. Wir sind da.

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